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Wie läuft die Eingewöhnung in der Krippe ab?

20131107 125806Damit die Eingewöhnung und der Start in der Krippe gelingen kann, ist es wichtig, dass Sie ihr Kind die ersten Tage begleiten und ihm Halt geben. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr Kind während der gesamten Eingewöhnungszeit von derselben Person unterstützt wird. Die Dauer der Eingewöhnung ist je nach Kind, Alter und Vorerfahrungen individuell unterschiedlich. Der entscheidende Faktor, der die Dauer der Eingewöhnung bestimmt sind jedoch Sie - die Eltern.
Daher legen wir Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, als Garant für das Wohlbefinden Ihres Kindes. Die Dauer des Eingewöhnungsprozesses ist von Kind zu Kind unterschiedlich und kann in drei bis vier Wochen, manchmal auch erst in sechs bis acht Wochen komplett abgeschlossen sein. 

Berücksichtigen Sie dies unbedingt bei der Planung ihres Wiedereinstieges in die Arbeit. Erfahrungsgemäß dauert die Eingewöhnung dann länger, wenn Sie als  Eltern zeitlich unter Druck stehen.

Die Eingewöhnung erfolgt in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell, welches wie folgt charakterisiert ist:

CIMG2580Dreitägige Grundphase

In dieser Phase verbringen Sie täglich gut 30 Minuten mit Ihrem Kind im Gruppenraum. Hierbei fungieren sie als „sicherer Hafen“ für Ihr Kind, verhalten sich im Gruppenraum aber eher passiv. Das bedeutet für Sie als Eltern im Konkreten: Sie drängen ihr Kind zu nichts, sie spielen nicht mit anderen Kindern, sondern beobachten aufmerksam. Die pädagogische Mitarbeiter versucht behutsam Kontakt zu Ihrem Kind aufzubauen.

Stabilisierungsphase

Am vierten Tag unternehmen wir den ersten Trennungsversuch. Einige Minuten nach Ankunft im Gruppenraum verabschieden Sie sich von Ihrem Kind und verlassen den Raum, auch wenn Ihr Kind protestiert. Lässt sich Ihr Kind durch die pädagogische Mitarbeiterin beruhigen, kann diese erste Trennungsperiode bis maximal 30 Minuten ausgedehnt werden. In diesem Fall werden die Trennungsperioden von Tag zu Tag etwas mehr ausgeweitet. Währenddessen bleiben Sie aber in der Nähe, damit wir Sie bei Bedarf holen kann. Sie können es sich im Elternwartebereich bequem machen, vielleicht bringen Sie sich etwas zu lesen mit, damit auch Sie als Eltern etwas abgelenkt sind. Sie können auch ein wenig frische Luft schnappen, vielen Eltern tut die etwas größere räumliche Distanz sehr gut.

Lässt sich Ihr Kind nicht trösten, wird der Trennungsversuch abgebrochen und Sie sollten evtl. weitere Tage zusammen mit Ihrem Kind am Gruppengeschehen teilnehmen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, Ihr Kind braucht eben noch etwas Zeit!

Hat der Trennungsversuch gut geklappt, kann die Trennung am nächsten Tag schon etwas verlängert werden. Dies besprechen wir aber täglich mit Ihnen neu.

Schlussphase

In dieser Phase hat sich Ihr Kind an die neue Umgebung und an die pädagogische Mitarbeiterin gewöhnt. Sie brauchen sich nicht mehr in der Einrichtung aufhalten, sind aber telefonisch erreichbar. Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn Ihr Kind die Bezugsperson als „sichere Basis“ akzeptiert und sich trösten lässt. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass das Kind bei der morgendlichen Verabschiedung protestiert - entscheidend jedoch ist, wie schnell es sich beruhigen lässt und sich darauf gut gelaunt den anderen Kindern und dem Spiel zuwendet.

Wenn sie ein ungutes Gefühl haben, sprechen sie uns an. Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Kind nur einen guten Einstieg findet, wenn Sie sich ebenfalls wohlfühlen.

Hat Ihr Kind die Dauer der Buchungszeit bei uns erreicht, ist die Eingewöhnung abgesschlossen und wird in einem längeren Übergabegespräch können noch mal gemeinsam reflektiert. 

Jetzt ist der Weg bereitet für ein gutes, gemeinsames Zusammenarbeiten von Pädagoginnen, Kindern und Eltern in unseren KINDER RÄUMEN.

 

 

IMG 6082Wie gestaltet sich der hausinterne Wechsel in den Kindergarten?

Da wir im Haus 48 Krippenplätze (Verweildauer ca. 2 Jahre) und 35 Plätze im Kindergarten (Verweildauer ca. 3 Jahre) zu vergeben haben, ist es leider nicht möglich, dass jedes Krippenkind auch in den Kindergarten wechseln kann. Grundsätzlich kann nur zum September, wenn die Kinder eingeschult werden, auch ein Wechsel von der Krippe in den Kindergarten stattfinden. Dieser interne Übergang im Haus ist für die Kinder sehr soft gestaltet. Ab Juli können so die großen Krippenkinder Kindergartenluft schnuppern, sind zuerst beim Morgenkreis dabei, dann bei einem Angebot und schließlich auch beim Mittagessen, damit sie sich mit den neuen Abläufen und Personen vertraut machen können. Vor den Sommerferien räumen wir gemeinsam das Garderobenfach mit den Jungen und Mädchen in den Kindergarten, damit alle Beteiligten im neuen Kindergartenjahr vergnügt und problemlos starten können.

 

 

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